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Irischer Abend mit Apéro, Live Musik und Susanne-Marie Wrage liest aus Flann O'Brien «Das Barmen».

Nach seiner grossartigen szenischen Lesung von James Joyce «Ulysses» hat sich Nicolas Rosat wieder das Werk eines irischen Autors vorgenommen: Flann O'Brien «Das Barmen». Ein Werk – fast vergessen. Zu Unrecht. Eine Trouvaille.

Freitag 28.10.2022 von 18.30 bis 21.30 Uhr

O’Brien erzählt mit satirischem Blick die Geschichte von Bonaparte OCoonassa. Da ist sein einziger, schmerzhafter Schultag. Und da ist Regen. Ausserdem gibt’s noch eine kurze Ehe. Und eine noch kürzere Vaterschaft. Und viel Regen. Seine Verurteilung zu 29 Jahren Gefängnis, wo er «heil und sicher, gegen die Widrigkeiten des Lebens gefeit«, sein irisches Schicksal absitzt. Sintflutartiger Regen.

«Das Barmen» ist der Einstieg in die sehr eigene Welt des Flann O’Brien, die von Irr- und Aberwitz, von grosser Fabulierkunst, Anspielungsreichtum, Skurrilität, Düsternis und Komik zugleich gekennzeichnet ist.

Susanne-Marie Wrage liest innerhalb des zweiten Irischen Abends, den die GeschichtenBäckerei in Kooperation mit Tourism Ireland durchführt.

  • Das ganze Programm des Irischen Abends:
  • 18:30 Uhr:
    Apéro aus dem James-Joyce-Pub Zürich
  • 19:00 Uhr:
    Live-Musik
  • 20:00 Uhr:
    Susanne-Marie Wrage liest aus Flann O'Brien «Das Barmen»

Eintritt frei.

Der ganze Anlass ist offeriert von Tourism Ireland und der GeschichtenBäckerei. Platzreservation per Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. Die Teilnahme ist erst nach Bestätigung zugesagt.

Diese Veranstaltung findet innerhalb von «Zürich liest» statt.

Zur Person:

Nicolas Rosat studierte Schauspiel am Konservatorium für Musik und Theater in Bern. Seine Engagements führten ihn an das Theater Basel, Theater Bremen und ans Schauspielhaus Hannover.

Ab 1997 arbeitete er frei u.a. auf Kampnagel Hamburg, am TAT in Frankfurt und in Luzern. 2002/03 wurde er Ensemblemitglied am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg.

2005 spielte er in Christoph Marthalers «Schutz vor der Zukunft» bei den Wiener Festwochen.

Von 2003 bis 2006 war er am Schauspielhaus Zürich engagiert.

Sein Jacques-Brel-Abend «Jacques un pour soi» wurde zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2017/18 stand er u.a. in «Zur schönen Aussicht» (Regie Barbara Frey) und «Mir nämeds uf öis» (Regie Christoph Marthaler) auf der Bühne.

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